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Premiere24. April 2027
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SparteBallett
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Spielstätte
„Die Natur ist nicht dazu da, ihr zu folgen – sie ist dazu da, organisiert zu werden."
Was bedeutet es, Natur zu strukturieren, zu formen sowie ihr Regeln aufzuzwingen? Und was verrät uns das über unser Verhältnis zur Technologie?
Der italienische Choreograf Giovanni Insaudo geht in seiner neuen Kreation für das Staatstheater zurück zu den technologischen Wurzeln und damit zur Landwirtschaft als eine der ältesten und komplexesten Formen menschlicher Technologie. Lange bevor Maschinen die Arbeit übernahmen, lag das Wissen im Körper: in der Geste des Säens, des Erntens, des Bearbeitens der Erde. Diese Weitergabe von Wissen und Können über Generationen hinweg bildet für den Choreografen den eigentlichen Kern dessen, was Technologie bedeutet.
Der persönliche Ausgangspunkt ist dabei tief in der eigenen Biografie verwurzelt: Insaudo wuchs in einer Bauernfamilie auf und verbrachte seine Kindheit und Jugend auf Feldern und in der Natur, geprägt von Gerüchen, Ritualen und dem stillen Rhythmus der Jahreszeiten. Aus dieser Erinnerung heraus entsteht eine poetische Erzählung, die das Archaische und das Digitale sowie das Natürliche und das Künstliche in eine spannungsvolle Begegnung bringt. Zwischen den Gesten der Bauern und den Technologien des 21. Jahrhunderts liegen Entwicklungen: Jede Epoche hat die Natur neu vermessen und unterworfen. Was einst Körperwissen war, sind heute Technologien und Optimierungsprozesse.
Das Theater begreift Insaudo als magische Box, in der alles möglich ist. In einem Bühnenraum, der bewusst natürlich und ungeschmückt bleibt, begegnen sich mechanische Komponenten und organische Materialien, surreale Bilder und echte Erinnerungen. Der Choreograf fragt, was von der Natur bleibt, wenn der Mensch beginnt, sie zu organisieren.
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Für Rollstühle geeignet
Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.
Besetzung
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CHOREOGRAFIEGiovanni Insaudo
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BÜHNEHans-Holger Schmidt
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KOSTÜMNicole Lorenz
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DRAMATURGIE
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CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZCarlos Roncero